Standort ehem. Jüdische Synagoge

Bereits im Jahr 1340 sind zwei Bewohner jüdischer Religion in Sinsheim greifbar. Im Lauf der Geschichte ist in historischen Quellen immer wieder die Anwesenheit von jüdischen Familien in Sinsheim belegt. Im 18. Jahrhundert waren es etwa sechs Familien, um 1815 ungefähr 70 und 1842 121 Personen. Um der wachsenden jüdischen Gemeinde gerecht zu werden, wurde 1836 unmittelbar an der Stadtmauer eine Synagoge erbaut. Es war ein schmuckloser zweigeschossiger Bau mit Speicher, der der durch Glücksfall erhaltenen Steinsfurter Synagoge wohl sehr geähnelt haben muss. In den frühen Morgenstunden im Novemberprogrom des 10. November 1938 wurde die Synagoge vollständig zerstört.

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