Waibstadt

Im nördlichen Kraichgau, am Übergang des Kraichgauer Hügellandes in den südlichen Kleinen Odenwald, bildet Waibstadt den Mittelpunkt der Brunnenregion

Das historische Wahrzeichen der Stadt Waibstadt, das „Brunnenweible“, befindet sich vor dem Rathaus am Marktplatz. Inmitten einer Brunnenanlage thront es auf einem Sockel und wird von Fremden und Einheimischen gerne bewundert. Die katholische Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ ist schon von weitem sichtbar und eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt. Der monumentale sakrale Bau im neugotischen Stil wurde 1868 eingeweiht und dürfte die größte Kirche im nördlichen Kraichgau sein.

Wegen der guten Verkehrslage empfiehlt sich Waibstadt als zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Eine gute Bus- (über Sinsheim) und Bahnanbindung (über Meckesheim) ermöglicht Reisenden aus den großen Ballungsräumen Rhein-Neckar und Unteres Neckarland günstige Tagesausflüge. Gut ausgebaute Wald- und Wiesenwege, zahlreiche Schutzhütten, Grillplätze und Ruhebänke laden zu geselligen Stunden ein. Die Gastronomie ist gut vorbereitet und bietet ein breites Angebot der Badischen Küche.

Die Orchideenwiese am nördlichen Rande des Mühlberges in Richtung Neckarbischofsheim ist für Naturfreunde eine besondere Attraktion. Hier wachsen gleich fünf Arten der seltenen Blütenpflanze. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein alter jüdischer Stammesfriedhof inmitten des Waldes. Das dortige Mausoleum wurde dem ehemaligen Salomonischen Tempel in Jerusalem nachempfunden.

Gemeinde Waibstadt
Hauptstraße 31
74915 Waibstadt

Montag - Freitag:
08:30 - 12:00 Uhr
Montag und Mittwoch:
14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag:
13:30 - 18:00 Uhr

Telefon: +49 (0) 7263 9147-0
E-Mail: poststelle@waibstadt.de 
Website: www.waibstadt.de

Besonders sehenswert

Tauchen Sie ein in die mystische Atmosphäre der Daisbacher Schlossruine, in die feine Welt der Kulinarik oder - im wahrsten Sinne des Wortes - in das erfrischende Nass des Hallenbads

Schlossruine in Waibstadt - Daisbach

Waibstadt

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Daisbacher Burg, heute Schlossruine, wurde erstmals im Jahre 1366 erwähnt. Damals war sie im Besitz der Herren von Venningen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Wasserburg durch einen Brand zerstört und der obere Teil erst 100 Jahre später, im Jahre 1730 neu aufgebaut.